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Servus - wir sind
food for flexitarians

Wir sind Max und Tobi, zwei Freunde aus München, die seit der fünften Schulklasse befreundet sind – und seit dem ersten Corona-Lockdown zusammen kochen. Was als Ausweg aus dem Pasta-Einheitsbrei begann, wurde zu food for flexitarians: über 200 flexitarische Rezepte, ein kostenloses Saisonmagazin und eine Community von Menschen, die bewusster essen wollen, ohne auf Genuss zu verzichten.

Flexitarisch bedeutet für uns: weniger Fleisch, mehr Qualität – aber ohne Dogma. Kein erhobener Zeigefinger, kein Verzicht auf Lebensfreude. Nur ehrliches, hochwertiges Kochen, das Spaß macht und gut schmeckt.

Wir sind food for flexitarians

Tobias

Heinzi - Grisu - Rudi

Das Gymnasium fand ich super, aber das Kochen macht mir mehr Spaß. Seit meiner Ausbildung zum Koch dreht sich bei mir alles um Essen. Aktuell lasse ich meiner Leidenschaft freien Lauf und tobe mich in einem 2 Sterne Restaurant aus. Ach ja, und  trotzdem esse ich immer wieder mal gern die einfache Hausmannskost oder auch den Döner von nebenan.

Late Night Snack?

food for flexitarian founder

Tobias mit Heinz Winkler

Ne Leberkassemmel + gute Nacht Bierle

Wie ich zum Kochen gekommen bin?

Nun ja, zuerst habe ich ganz normal die Schule besucht und mein Abitur gemacht. Und ja – nur weil man Abi macht, heißt das nicht, dass man studieren muss. Man sollte immer das machen, was einem am meisten Spaß macht. Das war bei mir eben das Kochen.
 

Meine Leidenschaft entdeckte ich richtig, als ich in der zehnten Klasse fünf Tage lang für meinen besten Kumpel daheim zum Abendessen gekocht habe. Seine Eltern waren im Urlaub, und mein bester Freund war absoluter Koch-Legastheniker. Er brauchte gelbe Post-its von seiner Mutter, um sich den Ofen für eine TK-Pizza einzustellen – und das Ergebnis war trotzdem eine steinharte Pizza, an der man sich die Zähne ausbeißen konnte. Also kochte ich ihm seine Lieblingsgerichte: zum Beispiel Saltimbocca mit Weißwein-Sauce und Nudeln. Das hat mich dann endgültig gepackt.

Als für mich klar war, dass ich nach dem Abitur eine Kochausbildung machen möchte, gingen die Bewerbungen los. Ich wollte nicht einfach in irgendeiner Gaststätte von nebenan anfangen. Nein – es sollte etwas Besonderes her. Eine Küche aus der Haute Cuisine, eine Küche die von anderen Köchen respektiert wird, eine Küche mit den besten Auszeichnungen. Ich wollte in der Champions League der Köche lernen.

Also bewarb ich mich deutschlandweit bei den besten Restaurants. Am Ende hatte ich tatsächlich die Chance, eine Ausbildung beim legendären Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau anzutreten – einem der renommiertesten Drei-Sterne-Köche Deutschlands. Das war natürlich ein Traum. Die folgenden Ausbildungsjahre waren kein Zuckerschlecken, aber ich habe vom großen Meister extrem viel gelernt. Und ich bereue bis heute keine Sekunde davon.

Eigentlich wollte ich hier noch andere wichtige Eckdaten aufschreiben wie: macht viel Sport, achtet auf ausgewogene Ernährung, etc. Aber das wäre eine große Lüge. Wie gesagt – mein Leben ist ESSEN.

Hey du Schlemmerfilet. Ich bin Max aus München – und geboren als Genießer!
 

Der Süden Bayerns ist umgeben von wunderschöner Natur, der ich mich schon früh verbunden gefühlt habe. In jeder freien Minute bin ich zwischen Mensch und Natur: entweder mitten in saftig grünen Wäldern beim Durchatmen, oder auf der Suche nach einem inspirierenden, geselligen Austausch. Meistens zu erkennen mit breitem Lächeln und wilder, gelockter Mähne – am liebsten im Trubel eines Münchner Cafés in der Altstadt.
 

Bevor ich mich für das Studentenleben entschied, habe ich unterschiedlichste Kaffeesorten zubereitet und als Barista gearbeitet. Danach musste ich erstmal die Welt sehen. Mit einem One-Way-Ticket bin ich um den Globus gereist und habe die unterschiedlichsten Eindrücke gesammelt: von Menschen, Kulturen – und natürlich Essen. Von der Millionenstadt Tokyo bis zur Kava-Session auf einer kleinen verlassenen Insel auf Fidschi war alles dabei. Kimchi und ein, zwei, fünf Fläschchen Soju durften natürlich auch nicht fehlen.
 

Dann war es Zeit für die Universität. Neben dem Spaßfaktor und neuen Freundschaften gehörte auch das disziplinierte Lernen in der Bibliothek zum Alltag. Nach einer langen Zeit zwischen Bücherregalen merkte ich aber, dass mir die Regale langsam die Inspiration stahlen. Der Alltag in der Prüfungsphase war trocken, der Genuss am Leben ging schnell verloren. Also entschloss ich mich, diese trostlose Phase etwas bunter zu gestalten. Pinsel und Papier haben mich dabei nicht begeistert.
 

Die beste Ablenkung vom Lernen war dann der Herd. Nachdem ich achtmal in den Kühlschrank geschaut hatte und das achte Mal genauso wenig Bombastisches drin war wie beim ersten – musste das Prokrastinieren aufhören. Mama zaubert ja auch immer irgendwas aus dem Zeug, also kann ich das auch. Zumindest kann ich es versuchen.
 

Mittlerweile kann ich Nudeln ohne Timer kochen, und hin und wieder landet sogar ein pochiertes Ei auf dem Frühstückstisch. Aber hey – genug mit dem Angeben. Die meisten Gerichte klingen immer super wild, und länger als 30 Minuten will in der Küche keiner stehen. Wie man einfache Gerichte spannend und knackig präsentiert? Genau das möchte ich dir zeigen.

food for flexitarian founder

Was geht Atzen?!

Trotz schlechter Kochkünste habe ich während der Uni dennoch meine Leidenschaft am Herd entdeckt. Nach dem 3. Semester hatte ich dann doch mal Bock auf was Neues und nahm den Kochlöffel selber in die Hand. Hab ich schon erwähnt, dass ich Kaffee liebe? Alter, das Zeug ist ja so nice!

Lieblingsstarter ?

n' Bier mit Soju

Max

Unsere Geschichte – wie food for flexitarians entstand

Alles begann im ersten Corona-Lockdown 2020. Tobi vermisste seine tägliche 14-Stunden-Schicht in der Sterneküche, Max konnte keine Nudeln mehr sehen. Also fingen wir an, zusammen zu kochen – mit dem Ziel, weg von täglich drei Mahlzeiten voller Fleisch und Fett.
 

Was uns überraschte: Flexitarisch zu kochen bedeutet nicht Verzicht. Es bedeutet, Gemüse so zu kochen, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Es bedeutet, saisonal einzukaufen, regionale Produkte zu wählen und bei tierischen Lebensmitteln auf artgerechte Haltung zu achten.
 

Heute sind wir eine wachsende Community von Menschen, die genauso denken: Bewusster essen, aber mit Freude am Herd. Unser kostenloses Flexi-Magazin, über 200 Rezepte und ein Shop mit hochwertigen Küchenutensilien sind das Ergebnis von über vier Jahren Leidenschaft.

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