Spargel Ravioli selbst gemacht

Aktualisiert: 20. Juli

Frühlingszeit ist Spargelzeit – und genau das macht Spargel Ravioli selbst gemacht zu einem echten Highlight. Dazu gehört klassisch eine Sauce Hollandaise, die hier zur Vereinfachung auch mit der ISI-Flasche möglich ist. Außerdem: Wer liebt keine Pasta? Selbstgemachte Ravioli sind einfach der Hit und bringen richtig Spaß in die Küche.
Warum ist Spargel im April so beliebt? Weil er frisch, regional und besonders aromatisch ist. Genau das macht ihn zum Star der Frühlingsküche in Deutschland und zur perfekten Basis für dieses leichte, vegetarische Pastagericht.
Zutaten für Spargel Ravioli selbst gemacht
für 2 Portionen

Für den Pastateig
2 Eier
5 g Salz
200 g Mehl
Für die Füllung
2 g Zitronenabrieb
30 g geriebener Parmesan
150 g Ricotta
150 g grüner Spargel
Für die Erbsencreme
1 g Pfeffer
3 g Salz
5 g frische Minze
5 ml Zitronensaft
30 g Butter
30 ml Sahne
150 g frische Erbsen
Für die Sauce Hollandaise
0,5 g Cayennepfeffer
0,5 g Paprikapulver
1 g Pfeffer
3 g Salz
3 Eigelb
15 ml Zitronensaft
200 g Butter
Für die Garnitur
5 g frische Minze
150 g grüner Spargel
200 g weißer Spargel
Flexi-Tipps
Kann ich das Gericht vegan machen?
Ersetze Ricotta durch pflanzlichen Frischkäse, Parmesan durch Hefeflocken und die Hollandaise durch eine vegane Variante mit pflanzlicher Butter und Sojacreme.
Sauce Hollandaise ohne Wasserbad?
Ja – mit einer ISI-Flasche und Sahnekapseln geht eine schnelle Hollandaise ganz ohne Wasserbad. Das Ergebnis ist leichter und schaumiger. Ideal für alle, die es einfacher mögen.
Welche Füllung passt noch? Statt grünem Spargel funktioniert auch blanchierter Blattspinat, Ricotta mit Ziegenkäse oder eine Pilzfüllung hervorragend.
Zubereitung Spargel Ravioli selbst gemacht
Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Eier und Salz in die Mitte geben und das Mehl von außen nach innen einarbeiten. Den Teig intensiv für 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Danach luftdicht verpacken und mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Der Teig ist optimal, wenn er sich seidig anfühlt und nicht mehr klebt.
Den grünen Spargel sehr fein schneiden, optional 60 Sekunden blanchieren und in Eiswasser abschrecken – dann gut ausdrücken. Mit Ricotta, Parmesan und Zitronenabrieb vermengen. Die Masse sollte cremig, aber nicht wässrig sein. Mit Salz und Pfeffer fein abschmecken.
Eine zu wässrige Füllung führt dazu, dass die Ravioli beim Garen aufplatzen.
Den weißen Spargel gründlich schälen (vom Kopf nach unten) und die holzigen Enden 1–2 cm abschneiden. In gleichmäßige Stücke schneiden. In einer Pfanne Butter erhitzen, den Spargel bei mittlerer Hitze anbraten bis Röstaromen entstehen. Einen kleinen Schluck Wasser dazugeben und kurz dünsten, bis er gar aber noch bissfest ist.
Diese Methode bringt deutlich mehr Geschmack als klassisches Kochen.
Erbsen 1–2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, sofort in Eiswasser abschrecken. Mit Butter, Sahne und Minze fein pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Optional durch ein feines Sieb streichen für eine besonders glatte Textur.
Die Konsistenz sollte glatt und cremig sein – wie ein feines Erbsenpesto.
Butter langsam schmelzen und bei ca. 50–60 °C warm halten. Eigelb, Zitronensaft und 1 EL Wasser in einer Metallschüssel über einem Wasserbad (ca. 70 °C) aufschlagen, bis die Masse cremig und stabil ist. Dann die warme Butter langsam einarbeiten – konstant rühren. Alternativ: Mit einer ISI-Flasche geht die Hollandaise ohne Wasserbad. Mit Salz, Pfeffer, Cayenne und Paprika abschmecken.
Temperaturkontrolle ist entscheidend – zu hohe Hitze lässt die Sauce gerinnen.
Den Teig auf ca. 1 mm dünn ausrollen – am besten mit einer Nudelmaschine. Kleine Portionen Füllung aufsetzen, eine zweite Teigbahn darüberlegen und die Luft sorgfältig herausdrücken. Mit einem Ravioli-Ausstecher sauber ausschneiden und verschließen.
Luftblasen führen dazu, dass die Ravioli beim Kochen aufplatzen – also wirklich sorgfältig arbeiten.
In einem großen Topf ausreichend gesalzenes Wasser zum Sieden bringen. Die Ravioli hineingeben und garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Danach noch 1–2 Minuten ziehen lassen. Die Ravioli mit der Erbsencreme, dem gebratenen Spargel und der Sauce Hollandaise anrichten und mit frischer Minze vollenden.
Résumé
Spargel Ravioli selbst gemacht sind eines der schönsten Frühlingsgerichte überhaupt: handgemachte Pasta trifft auf cremige Füllung, sanfte Erbsencreme und eine klassische Sauce Hollandaise – alles perfekt aufeinander abgestimmt.
Warum lohnt sich selbstgemachte Pasta? Weil Textur und Frische keine Tüte ersetzen kann. Für Flexitarier bietet dieses Gericht außerdem eine vollwertige, vegetarische Alternative ohne Kompromisse.
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Das Werkzeug zu diesem Rezept
Selbst gemachte Ravioli brauchen zwei Dinge: eine saubere Arbeitsfläche und gleichmäßige Portionen. Genau dafür sind diese beiden gemacht:
Edelstahl-Teigschaber & Teigschneider – teilt den Pastateig in saubere Portionen und schabt die Arbeitsfläche in Sekunden frei.
Premium Edelstahl-Schneidebrett – porenfrei und geruchsneutral: die hygienische Basis zum Ausrollen und Füllen.
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FAQ – Häufige Fragen
Kann ich die Ravioli vorbereiten?
Ja, du kannst die Ravioli bis zu 24 Stunden im Voraus formen und auf einem bemehlten Tablett im Kühlschrank aufbewahren. Alternativ lassen sie sich auch roh einfrieren – zuerst auf einem Tablett, dann in Beuteln lagern.
Warum platzen meine Ravioli beim Kochen?
Der häufigste Grund ist eingeschlossene Luft. Drücke beim Schließen die Ravioli sorgfältig von innen nach außen, damit keine Luftblasen entstehen. Die Ränder müssen vollständig trocken und gut angedrückt sein.
Wie mache ich Sauce Hollandaise einfacher?
Mit einer ISI-Flasche und Sahnekapseln lässt sich eine schnelle Hollandaise ohne Wasserbad herstellen. Das Ergebnis ist leichter, schaumiger und kaum zu überhitzen – ideal für die Hausküche.
Was ist der Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel?
Weißer Spargel wächst unter der Erde ohne Lichteinfluss und ist milder und zarter. Grüner Spargel wächst oberirdisch, hat mehr Eigengeschmack und muss kaum geschält werden. Dieses Rezept kombiniert beide – Weiß als Garnitur, Grün in der Füllung.
Wann ist die beste Zeit für Spargel in Deutschland?
Die Hauptsaison beginnt Mitte April und endet traditionell am 24. Juni. In dieser Zeit ist Spargel regional, frisch und besonders aromatisch. Bayern und Baden-Württemberg gehören zu den bekanntesten Anbaugebieten.




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