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Joghurt Tiramisu

  • Autorenbild: MonaccoMax
    MonaccoMax
  • vor 3 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Geöffnete Dose mit cremiger Erdnussbutter, belegt mit gelben Keksen. Sonnenlicht erzeugt einen sanften Schatten.

Ein Rezept aus dem Instagram-Feed, das ich einfach selbst ausprobieren musste. Dieses Joghurt Tiramisu war überall – Löffelbiskuits, griechischer Joghurt, starker Espresso, ein bisschen Zucker, Kakao obendrauf. Schnell, ohne Rohmasse, ohne Aufwand. Klingt simpel. Aber ich wollte wissen, was wirklich dahintersteckt. Was ist der Unterschied zwischen Joghurt Tiramisu mit normalem Joghurt und der Version mit griechischem Joghurt? Ich habe beide Varianten parallel getestet – und das Ergebnis hat mich überrascht. Eines ist sicher: Es muss über Nacht in den Kühlschrank. Kein Kompromiss.



Zutaten für Joghurt Tiramisu

für 2 Portionen

Für die Joghurt-Creme

•    1 TL Vanilleextrakt

•    2 EL Puderzucker

•    400 g griechischer Joghurt (10 % Fett) oder Naturjoghurt (3,8 % Fett)

Für das Espresso-Bad

•    1 TL Zucker

•    2 Espressi (ca. 80 ml), stark gebrüht, abgekühlt

Zum Schichten

•    10 Löffelbiskuits

•    1 EL ungesüßtes Kakaopulver (zum Bestäuben)


Flexi-Tipps

Welche Joghurt-Variante ist besser? Der griechische Joghurt mit 10 % Fett ergibt eine deutlich cremigere, festere und vollmundige Creme – ideal im Winter oder als Dessert zu herzhaften Gerichten. Der Naturjoghurt mit 3,8 % ist leichter und hat durch seine höhere Säure eine frische Note – perfekt im Sommer, kombiniert mit Beeren oder Mangoscheiben.

 

Vegan? Kein Problem: Ersetze den Joghurt durch pflanzliche Kokos-Joghurtalternative (mind. 8 % Fett) und achte darauf, dass die Löffelbiskuits keine Ei- oder Milchprodukte enthalten. Ergebnis: genauso cremig, leicht exotisch.

 

Muss es wirklich über Nacht? Ja – absolut. Nach mindestens 6–8 Stunden im Kühlschrank haben die Löffelbiskuits die Espresso-Creme vollständig aufgenommen und die Schichten verbinden sich zu einem echten Tiramisu. Alles darunter ist ein Kompromiss.

 

Kaffee-Tipp: Zu schwacher Kaffee macht das Dessert fade. Nutze echten Espresso und gib einen TL Zucker in den noch heißen Kaffee – das balanciert die Bitterkeit und gibt dem Ganzen Tiefe.

 

Zubereitung Joghurt Tiramisu


1.  Espresso kochen, 1 TL Zucker direkt einrühren und vollständig abkühlen lassen – warmer Kaffee macht die Biskuits zu weich.

2.  Joghurt mit Puderzucker und Vanilleextrakt glatt rühren, bis die Masse gleichmäßig und seidig ist.

Bei griechischem Joghurt kurz kräftig rühren – er wird dadurch noch cremiger.


3.  Löffelbiskuits einzeln kurz (1–2 Sekunden pro Seite) in den abgekühlten Espresso tauchen – sie sollen Flüssigkeit aufnehmen, aber nicht zerfallen.

Nicht zu lange eintauchen. Der Biskuit soll außen getränkt, innen noch leicht fest sein.


4.  Die Hälfte der getränkten Biskuits nebeneinander in eine Form oder zwei Gläser schichten.

5.  Die Hälfte der Joghurt-Creme gleichmäßig darüber verteilen.

6.  Zweite Lage Biskuits auflegen, restliche Creme darüber geben und die Oberfläche glatt streichen.

7.  Kakaopulver durch ein feines Sieb gleichmäßig aufstäuben.

8.  Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 6–8 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag ist die Creme fest, die Schichten sind verbunden und der Geschmack ist um ein Vielfaches intensiver.


Résumé

Joghurt Tiramisu ist der Beweis, dass ein viraler Trend manchmal wirklich hält, was er verspricht – wenn man ihn richtig umsetzt. Die Nacht im Kühlschrank ist keine Option, sondern die Voraussetzung. Erst dann werden aus Schichten ein echtes Dessert.

Ist Joghurt Tiramisu gesünder als klassisches Tiramisu? Ja – ohne Rohmasse, ohne Mascarpone, mit deutlich weniger Fett und Kalorien. Gleichzeitig voller Charakter, wenn der Espresso stark genug ist. Die leichtere Version mit 3,8 % Joghurt empfehle ich im Sommer – am besten mit frischen Beeren. Die cremige 10 %-Variante ist mein Herbst- und Winterfavorit.


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Eine Nahaufnahme eines Dessertbechers mit Löffelbiskuit und Sahne in beige Tönen. Ein Löffel hebt eine Portion heraus.

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